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Yukito Ayatsujis „Die Morde im Dekagon-Haus“

Asia Transfer · Einblicke

Yukito Ayatsujis „Die Morde im Dekagon-Haus“

Wenn ein Krimi nicht nur Spannung liefert, sondern auch das schöne Gefühl: Ich könnte das selbst knacken, dann ist man bei Yukito Ayatsuji genau richtig.

·Interkulturelle Perspektiven

Yukito Ayatsujis „Die Morde im Dekagon-Haus“

Der Roman ist ein Musterbeispiel für den japanischen „Fair-Play“-Rätselkrimi (Honkaku): Hinweise sind da, Ablenkungen auch und beides ist präzise gesetzt.

Worum es geht (spoilerfrei): Sieben Studierende aus einem Detektiv-Club setzen für eine Woche auf eine abgelegene Insel über. Dort steht das Dekagon-Haus, ein zehnseitiges, seltsam „logisches“ Gebäude, gebaut von einem exzentrischen Architekten. Genau dieser Ort war vor wenigen Monaten Schauplatz eines ungeklärten Mehrfachmords; die alte Villa ist verbrannt, das Dekagon steht noch. Ein Rätsel? Ja. Handyempfang? Eher nicht. Gesellschaft? Nur sie selbst. Im Dekagon-Haus geht es aber nicht um ein gewöhnliches Rätsel: Die Gruppe hat dem toten Architekten dieses Hauses etwas Wertvolles genommen und irgendwo da draußen zieht jemand die Konsequenzen. Mit Blut.

Warum lesen? Weil das Buch gleichzeitig Hommage und Neuanfang ist: klassisches „Closed Circle“-Setting mit modernem Drive, ideal für Christie-Fans, die Lust auf ein kluges Konstrukt haben. Und weil Ayatsuji nicht irgendein Name ist: Debüt (1987), später Mitbegründer des Honkaku Mystery Writers Club of Japan , eine Schlüsselfigur der Wiederbelebung des Puzzle-Krimis in Japan.

Viel Freude beim Rätseln: http://bit.ly/4td9zxv