Asia Transfer · Einblicke
"Die acht Leben der Frau Mook" von Mirinae Lee.
Ein rasanter, listiger Roman über Identität, Erinnerung und das Überleben im 20. Jahrhundert Koreas.

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Trickster-Perspektive: Eine unzuverlässige Erzählerin macht das Thema Identität lebendig – „Überleben heißt auch Täuschung“.
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Geschichtssog statt Geschichtsunterricht: Von Kolonialzeit über Zweiten Weltkrieg bis zum Koreakrieg – dicht, spannend, empathisch.
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Ausgezeichnet & diskutiert: Gewinnerin des William Saroyan International Prize for Writing 2024; Women’s Prize for Fiction 2024 longlist.
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Wochenendfreundlich: Acht verbundene Episoden, die einzeln funktionieren – und zusammen einen Roman mit Nachhall ergeben.
Darum geht es: In einem Pflegeheim namens Golden Sunset erzählt die hochbetagte Frau Mook von ihren „acht Leben“ – Geschichten von Gefangenschaft, Freundschaft, Mord und Spionage; Reisen führen von Nord- nach Südkorea, weiter nach Indonesien und China. Was stimmt? Was ist Bluff? Dieses Changieren ist Programm.
Über die Autorin: Mirinae Lee, geboren und aufgewachsen in Seoul, lebt heute mit ihrer Familie in Hongkong. Sie studierte Englische Literatur in den USA; „8 Lives“ ist ihr Debüt und ein international vielbeachteter Erfolg.
Good to know:
„8 Lives of a Century-Old Trickster“ ist inspiriert von Lees Großtante, einer der ältesten Frauen, die allein aus Nordkorea flohen.
Ich wünsche Ihnen interessante Lesestunden:
