Die heikelste Phase im interkulturellen Projektmanagement? Beginnt, bevor irgendetwas „richtig“ passiert: in der Planung.

Aus meiner Sicht ist die am meisten unterschätzte Phase eines Projekts genau die, in der von außen betrachtet noch nichts passiert: die Planung.

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Kurzstrecke der Höflichkeit Ein interkultureller Blick auf Aufzug-Smalltalk in Deutschland, China, Japan und Südkorea

Die Türen schließen, es summt, es ruckelt – und plötzlich ist da nur noch: Stille. In einem deutschen Aufzug gehören diese Sekunden zwischen Erdgeschoss und dritter Etage schon mal zu den sozial heikelsten Momenten des Tages. Man steht dicht nebeneinander, schaut angestrengt auf die Stockwerksanzeige, sagt vielleicht ein knappes „Hallo“ oder ein schwer atmendes „Tschüss“ beim Aussteigen – und ist erleichtert, wenn sich die Türen wieder öffnen.

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Zwischen Kümmern und Klarheit: Gästebetreuung in China

Wie man in China respektvoll Nein sagt und dabei Gesicht und Beziehung stärkt.   Der Fahrstuhl öffnet sich, und der Duft von Jasmintee mischt sich mit Hotellobby-Klavier. „Willkommen, Frau Berger!“ Herr Liu und Frau Chen winken, lächeln breit, halten einen Plan hoch: Tag 1 mit Empfang, kleines Programm, abends Dinner; Tag 2 Frühstück um 7, Werkstour um 8, Lunch bei der Geschäftsführung, danach Tempel, Teezeremonie, Abendessen mit dem Vorstand, anschließend Bar mit Live-Musik. „Wir möchten, dass Sie sich wie zu Hause fühlen.“

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